Sonntag, 7. Februar 2010

Linke Socken, konvertierte Griechen und andere Geschichten von hinten


Von des Puppenstübchens Neuigkeiten möchte ich Euch heute wieder berichten.
Ein "Jan von Werther" posierte zur Freude der Puppe zur Einweihungsparty Teil2 im Puppenstübchen und als waschechte Puppe war ich begeistert der heißen Overknees des Vorführers. Die Party ging lange, war herrlich lustig und gönnte meinen Gästen - Lady Jane, Piera, Ira & Randy, Ron und weiteren und der Puppe am Folgetag ein gewisse Bewegungstarre zur Vermeidung diverser Schmerzzuständen.;-)

Berichten möchte ich Euch von einem Typen in meinem Leben, der mir mal Aufmerksamkeit schenkt und mal der völligen Missachtung frönt. Er ist Grieche und war zur Einweihungsparty auch dabei. Er ißt kein Schweinefleisch, verschmäht mein Lebenswasser und nimmt im Auto gern auf dem Beifahrersitz Platz, lungert mit Vorliebe auf der Couch rum, weckt mich ungefragt und lässt keinen Zweifel daran, dass ich seine bin. Der Grieche ist echt unglaublich, schaut jedem weiblichen etwas nach, posiert mit seinem griechischen Akzent und mimt dann wieder den Holländer. Und trotzdem bin ich ihm verfallen.
Er war auch wieder anwesend zum Treffen einer Online-Community von Lebenswasserliebhabern und -liebhaberinnen bei Piera. Von überall her kamen die illustren Gäste, wir lauschten gemeinschaftlich schauernd auf der großen XXL-Couch bei Piera einem jungen aufstrebenden Fantasieautor bei der Vorstellung seiner Bücher und verlegten Geschichten. Aßen lecker italienische Antipasti und Pasta und genoßen Lebenswässerchen in reichlicher Auswahl. An allen Ecken Erzählen, singen, Klavier spielen, lästern und immer wieder auf der großen XXL-Couch ein Zusammentreffen. Dort entdeckte die Puppe auch eine linke Socke in grün und der Träger verweigerte sich der Richtung des Fauxpax.
Unglaublich!


...bald wieder mehr und ..pst, zwei Maikäfer waren mit beim Treffen ;-)

Herzlichst,

Sonntag, 24. Januar 2010

Trügerische Ruhe


Im Puppenstübchen ist es nicht wirklich still und ruhig. Es brodelt und kocht im Durcheinander von Wünschen, Gefühlen und Enttäuchungen. Und genau da muss ich erst sortieren um wieder zu schreiben.

...bis demnächst wieder

Herzlichst,

Sonntag, 3. Januar 2010

Das Rätsel von Backgammon


Des Rätsels Lösung wollte sich der Puppe beim Zusehen gestern am Abend nicht erschließen. Eines der ältesten Brettspiele der Welt war mir ein Buch mit 7 Siegeln.
Eine Mischung aus Strategie und Glück sind nötig sowie die Form des Würfelwerfens über das Brett sind entscheidend. Ich habe mich erfolgreich vor einer Teilnahme gedrückt, aber habe die Gesellschaft der Anwesenden genoßen.

...bald wieder mehr!

Herzlichst,

Freitag, 1. Januar 2010

Happy♪♫ New♪♫ Year♪♫

Den perfekten Abschluss zum meinem ganz speziellen Jahr bekam ich gestern Nacht geboten.
Und ganz ehrlich, verehrte Leser, ich schreibe das jetzt mit einem Grinsen, es sollte vermutlich so sein!
Um 21.32 Uhr verwehrte der Puppe die Dame am linken Einlass eines exklusiven Clubs den Zutritt mit der Begründung mein Puppenname stünde nicht auf der Gästeliste. Dieses Desaster schien nicht klärbar. Man hatte den Treffpunkt im Club vereinbart und die moderne Technik war in diesem nicht hörbar. Nach einer Stunde vergeblichen Versuchens war ich durchgefroren in meinem leichtbekleideten Outfit und nahm das nächste ankommende Taxi und fuhr ins Puppenstübchen. Die Österreicherin, auf sie hatte ich mich gefreut, hatte ich knapp verpasst. Sie rief mich an, dass man mich nun doch noch auf der Liste gefunden hätte. Tja zu spät - ich hatte keine Lust und keine Füße mehr.
Ein Kilbeggan, Rotwein und eine Wärmflasche waren der Puppenstart ins neue Jahr.
Happy♪♫ New♪♫ Year♪♫

...es wird definitiv besser!

Herzlichst,

Donnerstag, 31. Dezember 2009

MORGEN ist ein neuer Tag

Die letzten 3 Tage des Jahres waren schön. In Kreise von Freunden und Genießern des Lebenswassers hat die Puppe beim Bottle Clearing der angebrochenen Lebenswasserflaschen des Whiskyhändler-Paares meines Vertrauens geholfen und war zu Gast bei Ira & Randy. Piera war ebenfalls zu gegen, genau wie Annie und Matthew und das Engelchen und der Holde u.a.. Es klingelte an der Tür und die Puppe war am nächsten zum Öffnen und ICH durfte IHM die Tür öffnen. Die Puppe war dadurch wieder ein bisschen durcheinander und artikulierte es auch. Der Frosch namens Ken oder doch anders herum, egal, er verwirrt mich immer wieder. Auch ihn werde ich im Jahr 2009 zurücklassen - der Platz neben ihm ist besetzt.
Clark ist mir in meinem Chaos von Welpen, Ken und Co. geblieben. Mit Engelchen sprach die Puppe über diesen Blog und meinte wieder böszüngig, die Männer heißen alle Ken (ich schrieb ja schon warum! ;-)), außer Clark, er heißt Clark. ER hat es mehr wie verdient, auch so und nicht Ken genannt zu werden. Vielleicht ist er sich dessen garnicht bewußt, aber er hat mir mit seiner Unverbindlichkeit mehr gegeben, als mancher anderer.
Kein Grund zur Traurigkeit, die Welt dreht sich auch weiter bei schlechten Nachrichten und ist Morgen noch da und MORGEN ist ein neues Jahr! Ich blicke ein bisschen traurig und auch wehmütig zurück, weil mein bisheriges Leben die Puppe vergessen, verdammt, verbannt und nicht existent gemacht hat, aber ich blicke jetzt hoffnungsvoll nach vorn - hat die Puppe doch eine Menge tolle Menschen kennengelernt, super Hilfe erfahren und all denen sage ich - DANKE! Deine Spuren im Sand die ich gestern noch fand...

...sei willkommen 2010!

Herlichst,

Sonntag, 27. Dezember 2009

Italienische Entscheidungen

Es ist ein schönes Gefühl, wenn man etwas geschenkt bekommt, weil jemand einem zuhört. Es ist ein schönes Gefühl, wenn man gefragt wird, ob es einem gut geht, weil man angesehen wird. Es ist ein schönes Gefühl, wenn man eine sachlich vorgebrachte unvoreingenommene Meinung hört, die einem hilft zu verstehen.
Nach allem Streit, mit dem Mann dessen Namen die Puppe trägt, und schlaflosen Nächten habe ich mich zu weitreichenden Entscheidungen durchgerungen. Tränen reinigen die Augen und schärfen den Blick. Vorangegangen war ein wunderbarer Abend mit netten Menschen und anderen Perspektiven - sehr familiär in einem italienischen Restaurant.
Als Puppe trenne ich mich von Menschen, Illusionen und Namensvorrechten und lasse diese im Jahr 2009 zurück. Ich lasse den Mann dessen Namen die Puppe trägt, wunschgemäß und kontaktlos im Jahr 2009 zurück, Ken und den Welpen, eine liebe Freundin, was mir besonders schwer fällt, aber notwendig ist und alle die sogenannten Freunde, die der Puppe ein Ohr abgekaut haben, aber irgendwie an Amnesie leiden. Ich lasse die Illusion zurück, man könne sich in Liebe trennen zum Vorteil für beide, ich lasse die Illusion zurück, dass Ken jemals mit mir wieder sprechen wird und die Illusion das Leben einfach sei ;-). Die Puppe wird das Standesamt aufsuchen und den Püppchennamen wieder mitführen. Ansonsten gibt es viel zu ordnen und zu erledigen.

...2010 ich komme!

Herzlichst,

Samstag, 26. Dezember 2009

Das perfekte Weihnachtsdinner

An Weihnachten besonders beliebt der Rosenkrieg um die Kloschüssel. Der Pfad der Tugend ist ein schmaler und an emotionalen Festen entläd sich die ganze Energie des Universums und ein neuer Stern wird geboren. Naja so wäre es wohl ideal, aber real eben anders. Liebet oder hasset Euch! Als Puppe habe mich heute verbal für das zweite Verb am Telefon entschieden. Wut hat nun mal ihren eigenen Ausdruck.
Wenn zwei Menschen in ein und der selben Situation etwas erleben, ist das noch lange nicht das Gleiche. Noch dazu wenn diese Menschen meilenweit voneinander in der Form von Krieg und Frieden entfernt sind. Jeder hat von seinem Standpunkt alles getan und das Richtige und man Fülle diese Situation mit Schuld aus, würze das Ganze mit einer Prise Emotionen, ein paar Tropfen Tränen, einer einstudierten Schutzhaltung, ein paar Verbalattacken und Fremdaussagen und schon ist es perfekt - das Weihnachtsdinner an Rosenkrieg mit menschlicher Emotion und scharfer und anhaltender Antipathie.

...und eigentlich wollte ich nur ...!

Herzlichst,

Sonntag, 20. Dezember 2009

Eiszapfen im Puppenstübchen


Ich bin im Moment eine eiskalte Puppe. Meine Heizung ist ausgefallen, also hat die Kälte von gestern auch irgendwie damit zu tun. Es schneestürmt bei -7 Grad draußen und im Puppenstübchen sind gerade am Meßpunkt noch 18,7 Grad - Tendenz fallend seit gestern. Die einzigen Wärmequellen sind momentan das Puppennotebook auf meinem Schoß und der Fernseher. Also warme Gedanken und einen Tee (mit einem Lebenswasser) machen!

...bis die Hausverwaltung wieder erreichbar ist!

Unterkühlt,

Samstag, 19. Dezember 2009

Puppenkrise


Puppenkrise! Mir ist kalt, nicht nur äußerlich, auch ums Herz. Die Puppeneltern haben mir heute ein Päckchen geschickt mit banalen Dingen, die mir aber viel Freude gemacht haben. Ein Bild meines Vaters mit Nelly, der Hauskatze, auf der Schulter hat mich zum lautlachen animiert. Aber ich musste auch mein Barbie-Mobil fertig machen und das überschattet im Moment alles. Es wird am Montag vom Mann, dessen Namen die Puppe trägt, abgeholt. Er fährt dann erst einmal in die Puppenheimat zum Weihnachtsfest, ohne auch nur gefragt zu haben, was ich vor habe. Er wird es im neuen Jahr verkaufen - ich habe keine Ahnung von einem Verkauf eines Barbiemobils und hatte zugestimmt, dass er es tut. Dass es in dieser verletzenden Form mir wiederfährt - damit muss ich leben. Mein Sproß ist außer sich, weil das Puppen(groß)elternpaar nach 20 Jahren gemeinsamen Heiligen Abend mit den Puppenschwieger(groß)elternpaar quasi ausgeladen wurden. Auch die Puppe wird seit Wochen und Monaten für ihr Nichtfunktionieren mit Ignoranz bestraft. Manchmal denke ich, dass mein Sproß noch Glück hat nicht in Ungnade zu fallen. Zumindest da habe ich alles richtig gemacht!

...das wird schon wieder, am 27. ist alles vorbei!

Herzlichst,

Schrott/Skurril/Schräg - Geschenkeentsorgung anders

Welche Puppe wollte nicht irgendwann einmal eine Fee sein? Scarlett und die Puppe hatten das Vergnügen Wichtelfeen gestern am Abend zu sein!
Zu meiner Schande muss die Puppe gestehen, dass ich diese Art der Geschenkeentsorgung bei Weihnachtsfeiern nicht kannte.
Hier nun ein Auszug aus dem Wichtel-Manual von Txxxxx K. aus M.:
- Schrott/Skurril/Schräg aufwendig verpacken!
- Ratlosigkeit erzeugen!!
- Auf dem gemeinsamen "Gabentisch" ablegen (unauffällig)
- Jeder füllt einen Zettel mit seinem Namen aus und faltet ihn zusammen (Losverfahren)
- Alle Lose kommen in einen roten Hut/Mütze
- Wichtelfee 1 erhebt am Gabentisch "Wichtel" Ihrer Wahl
- Wichtelfee 2 zieht aus roter Mütze/Hut ein Los
- Der Wichtel wird an den Inhaber des Losnamens übergeben und kann nur abgelehnt werden, wenn es der eigene ist!

Als präsentiernde Wichtelfee muss ich das Posen noch üben. Leider entglitten der Puppe zwei der Geschenke und ein Mann hauchte damit sein Leben als Jahresendfigur dahin und nur durch seinen roten Aluminiumantel mit Gesichtsmaske gehalten, blieb er im Form.;-)
Die Puppen-Highlights waren für:
Schrott - Der wunderschöne aufwendig verarbeitete Muschelaltar, welcher inzwischen als Wanderpokal Kultstatus genießt.
Skurril - Das Alienbaby in der Dose
Schräg - Das Damenunterhöschen in 3XL mit Vorlagen (verschenkt an einem Mann)

Neben den vor genannten zur Entsorgung freigegebenen Gegenstände sollte man den Fusselrasierer fürs Auto, die Tittentassen und den Brottopf usw. noch verwähnen. Zum Amussement und zum Strapazieren der Lachmuskeln wurde das Damenhöschen von der Wichtelfee Scarlett Probe getragen (natürlich hygienisch einwandfrei über der Kleidung). Sie sah hinreißend erotisch aus!

Erotik ist das Stichwort für die zwei Tage vorher stattfindende Schrottwichtelaktion der Puppenfirma. Schrottwichtelsensationen waren für unsere jüngste Büroblondine eine Anleitung für erotische Massagen als Bildband aus den 70ern mit Massageoel (haltbar bis 2010) und ein zuckersüßer Esstanga für den Vertriebsleiter. Beim Bildband (sponsoring by Vorstand) stellte sich die gehässige Meute der Puppenkollegen die Frage: Hat er noch Sex oder golft er schon? ;-)

Bei der Puppe selbst hatte sich Ratlosigkeit im Vorfeld eingestellt, da ich durch meinen Umzug nichts dabei hatte, was dazu passen konnte. Meine Puppennamensvetterkollegin hat mich mit Schrott gerettet. Danke!

...später mehr!

Herzlichst,